15.​05.​2014 | „Ein­mal Pa­läs­ti­na und zu­rück. Ein jü­di­scher Le­bens­weg.“ Le­sung und Dis­kus­si­on

Re­fe­rent: Karl Pfei­fer

Als 1938 das Leben jü­di­scher Bür­ger unter der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Herr­schaft auch in Ös­ter­reich zu­neh­mend er­schwert wurde, ge­lingt Karl Pfei­fer mit knap­per Not ge­mein­sam mit sei­nen El­tern die Flucht ins Aus­land. Von Baden bei Wien er­rei­chen sie Bu­da­pest, Karl ist ge­ra­de 10 Jahre alt. Vier Jahre spä­ter ist aber auch dort die Lage nicht mehr si­cher. Noch mit­ten im Zwei­ten Welt­krieg lan­det der 14-​jäh­ri­ge Karl – nun be­reits ohne Fa­mi­lie und auf sich al­lein ge­stellt – im bri­ti­schen Man­dats­ge­biet Pa­läs­ti­na. Im Kib­buz küm­mert man sich um ihn und er er­hält Un­ter­richt. 1946 tritt Karl Pfei­fer einer Eli­te­ein­heit der „Ha­ga­na“ bei und kämpft im is­rae­li­schen Un­ab­hän­gig­keits­krieg. 
1951 kehrt Karl Pfei­fer auf aben­teu­er­li­chem Weg über die Schweiz und Frank­reich nach Ös­ter­reich zu­rück und ar­bei­tet seit 1979 als Jour­na­list.

Der Vor­trag kon­zen­triert sich auf die wich­tigs­ten po­li­ti­schen Er­eig­nis­se aus der Zeit des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und sei­ner Ju­den­ver­fol­gung sowie der Grün­dung des Staa­tes Is­ra­el. Vor der Folie des his­to­ri­schen Hin­ter­grunds zeigt es ein be­weg­tes Leben in stür­mi­schen Zei­ten.

15.05.2014 | 19 Uhr | L.E.D.E.R.E.R. e.v. (Le­der­er­gas­se 25, 93047 Re­gens­burg)